MPU bei Drogenproblematik

Die Fahrerlaubnisbehörde muss eine MPU anordnen, wenn Tatsachen die Annahme begründen, dass Sie entweder Betäubungsmittel konsumieren bzw. konsumiert haben oder eine Abhängigkeit von den entsprechenden Substanzen besteht. Zu beachten ist, dass Sie nicht unbedingt ein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr geführt haben müssen. Auch bei Drogenkonsum außerhalb des Straßenverkehrs können Sie die Auflage bekommen, der Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorzulegen. Dasselbe gilt für den Missbrauch von psychoaktiv wirkenden Medikamenten.

 

In jedem Fall ist eine MPU anzufordern, wenn

  • Ihnen die Fahrerlaubnis aufgrund des Konsums oder der Abhängigkeit von Betäubungsmitteln oder psychoaktiv wirkenden Substanzen oder der missbräuchlichen Einnahme von psychoaktiv wirkenden Arzneimitteln entzogen wurde,
  • zu klären ist, ob bei Ihnen noch Abhängigkeit besteht oder ob Sie - ohne abhängig zu sein - die entsprechenden Substanzen noch konsumieren oder
  • wenn Sie wiederholt wegen Zuwiderhandlungen gegen die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften in Zusammenhang mit der Einnahme der entsprechenden Substanzen auffällig geworden sind.

Da es bei einer MPU aufgrund von Drogenproblematik einige Dinge (bspw. Abstinenz-nachweise) zu beachten gibt, nehmen Sie bitte möglichst vor der Antragstellung auf Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis Kontakt mit mir auf. Gemeinsam besprechen wir alle weiteren Schritte.



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mentalmobil

Bastian Scheibelhut

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Heilpraktiker für Psychotherapie
in Solingen auf jameda